325i 24V Umbau - 17.07.2003: Motoreinbau
Das Fahrzeug ist für den Motoreinbau vorbereitet. Kardanwelle ist ausgebaut, Achse und Lenkgetriebe sind gereinigt.
Der Motor wird mit zwei Ketten am Seilzug angehoben. Ähnlich wie beim 335i Umbau kann auch der M50 Motor zusammen mit dem Getriebe in den Wagen gesetzt werden.
Ich persönlich habe gute Erfahrungen gemacht, wenn die Kette nur vorn eingehangen wird. Dies sollte aber nur kurzeitig für den eigentlichen Einbau getan werden, um die vordere Aufhängung nicht unnötig zu belasten. Vorher sollten die Befestigungsschrauben auf festen Sitz geprüft werden.
Wegen des recht breiten Zylinderkopfes und den langen geraden Ansaugspinnen gelingt das Einsetzen nicht ganz so schnell wie beim 335i Umbau. Es empfiehlt sich das Batterieblech von Hand etwas hoch zu biegen, kann nach erfolgreichen Einsetzen wieder ohne Spuren gerade gebogen werden.
Unter die Wagenmitte sollte eine Rollpalette gelegt werden um das Getriebe abzufangen und nach hinten wegrollen zu lassen.
Besonders eng wird es am Bremskraftverstärker, hier muß in jedem Fall irgendwie Platz geschaffen werden. Zunächst bietet es sich an die Ansaugspinne zu modifizieren. Hinten können die überstehenden Versteifungen sauber  abgesägt werden.
Das reicht allein aber noch nicht aus, der Motor muß etwas stärker als 30 Grad geneigt. Ich habe dazu ansaugseitig den ca 2cm höheren Motorgummi des M3 E30 verwendet. Abgasseitig genügt der normale E30 325i Motorgummi. Eine 2mm dicke Scheibe abgasseitig sorgt für ca. 5mm Abstand zur Ölwanne.
Mit diesem Modifikationen und den E36 Motorhaltern steht der M50 optimal im E30 Motorraum. An der Spritzwand sind 2cm Platz. Vorne gibt es mehr als reichlich Platz. Etwas eng geht es im Bereich des Batteriefachbleches zu, der Zylinderkopfdeckel geht dort in 1 cm Entfernung vorbei