Buchtipp Thriller "AFN Tehran"

Hallo BMW Freunde,
 
als BMW-Fahrer und Romanautor habe ich es nicht lassen können, in meinem neuen Thriller "AFN Tehran" auch einen BMW eine Rolle spielen zu lassen. Ein ganzes Kapitel lang spielt ein weißer BMW 2002ti praktisch die Hauptrolle. Ansonsten sind noch einige verrückte, haarsträubende, ja mörderische Szenen im orientalischen Straßenverkehr enthalten. Viel Spass beim Lesen.
 
Mit freundlichen Grüßen

Peter M. Roese


Peter M. Roese:

"AFN Tehran"



360 Seiten.

Preis: 22,80 Euro.

ISBN: 978-3-938807-51-4

RHOMBOS-VERLAG Berlin 2007

Auf dem Flug in den Iran bemerkt Marcel, dass er die Schergen aus Nigeria nicht abschütteln konnte. Dann die Ankunft in der Boomtown Teheran 1973: AFN Tehran, Lieblingssender der jungen iranischen Intelligenz, sendet das Lied Hoch auf dem gelben Wagen, gesungen vom bundesdeutschen Außenminister Walter Scheel. Marcel arbeitet auf der Internationalen Handelsmesse in Teheran für die lokale Vertretung einer deutschen Firma. Wieder zurück in Deutschland absolviert er eine Schulung in München, wo er sehr schnell mit dem Militärischen Abschirmdienst (MAD) zusammenstößt. War das wirklich nur ein Zufall? Nach seinem kurzen Intermezzo in Deutschland fliegt Marcel wieder nach Teheran, wird dort von den Volksmodjahedin angeschossen, gerät in Gefangenschaft und wird gefoltert. Die geheimnisvolle Leila hilft ihm zu entkommen, wird dabei aber getötet. Welche Rolle spielt John, der amerikanische Ex-Oberst, der über gute Kontakte zur CIA verfugt? Ein Glück, daß Marcel und er sich gut verstehen. Die CIA scheint immer noch zu glauben Marcel sei mit seinem französischen „Zwillingsbruder“ identisch, der in Nigeria bei dem Versuch, Präsident Gowon umzubringen, ums Leben kam.

Marcel wird vom CIA zum Verhör bestellt und durch den Agenten Kurt massiv bedroht. Neben der CIA interessiert sich für Marcel auch der französische Geheimdienst SDECE, der die hübsche blonde Agentin Madeleine auf ihn ansetzt. John durchschaut dieses Spiel und warnt Marcel. Während der Fahrt nach Alamut, dem legendären Sitz der Assassinen, fällt Marcel für kurze Zeit den Franzosen in die Hände. Dann findet Kurt ein grässliches Ende. Marcel versucht, seinen iranischen Arbeitskollegen und Freund, Bahman, möglichst aus allem herauszuhalten. Schließlich trifft er am Golf auch noch einen schwarzen Wahrsager. Die Spannung steigt ins Unerträgliche, als ihm auch noch der KGB ein unglaubliches Angebot unterbreitet ...

Dies ist keine Heldensaga, sondern die Geschichte eines jungen Mannes, der in die Fremde zog und dabei in Schwierigkeiten geriet ...

Weiterführende Infos und Bezugsquelle

Zum Abschluß von "AFN Tehran" folgt, nach atemberaubenden Szenen auch im orientalischen Straßenverkehr, eine [Wein-] Nachlese. Dort wird die Suche des Iraners Bahman und seines deutschen Freundes Marcel nach einem weißen BMW 2002ti in amüsanter Weise geschildert, untermalt von einer Weintour entlang des Rheins.

Leseprobe:
 
   Als sie auf den Hof des Händlers rollen und Bahman des weißen 2002ti ansichtig wird, der da strahlend in der Sonne steht, ruft er wie elektrisiert aus: "Das ist er, und sonst keiner! Wenn ich damit durch die Straßen Teherans rolle ..." Der Wagen macht zweifellos was daher, so frisch gewienert und poliert. Ganz aus dem Häuschen ist er, der Bahman, während er wie ein Derwisch um das Fahrzeug herumtanzt. Der BMW sieht aber auch elegant aus, das muß man neidlos zugestehen!


Der Händler heißt Wurm und macht nicht gerade einen sympathischen Eindruck. Er ist von unbestimmtem Alter, klapperdürr und hustet wie ein Lungenkranker. Kein Wunder, er qualmt ja auch wie ein Schlot. Und dann auch noch diese schwarzen Gauloises, ohne Filter, diese französischen Sargnägel. Eine Strähne seines schwarzen Haares fällt auf seine bleiche Stirn, was ihm ein etwas unheimliches Aussehen verleiht ... So makaber es klingen mag: Er kommt einem Hitler-Verschnitt recht nahe.
  
"Der will uns doch wohl keinen wurmstichigen Apfel andrehen", murmelt Marcel, auf den Namen Wurm anspielend. Jedenfalls ist er jetzt hellwach. Er wird sich das Fahrzeug genau ansehen. Deshalb geht er in die Knie, kneift das linge Auge zu und blickt vom Fahrzeugheck nach vorne. Dieses Verhalten gefällt Herrn Wurm anscheinend überhaupt nicht. Er beginnt damit, wie ein Marktschreier, laut die Vorzüge des BMW herauszustellen ...


  Kontakt zum Autor Peter M. Roese





Quellennachweis: Foto vom 2002ti stammt von http://www.auto24.gr/html/ent/355/ent.14355.asp